Gemeinderatswahlen, 29. März 2020

Warum ich Gemeinderätin werden möchte

Bis vor drei Jahren war die SP im Gemeinderat Ebikon vertreten. Gemäss Wähleranteil ist es richtig und wichtig, dass die soziale/ökologische Stimme der SP im Gemeinderat wieder vertreten ist. 

 

In meiner Arbeit als Heimleiterin und als Mitglied der Geschäftsleitung der Gemeinde Ebikon bin ich oft unmittelbar mit politischen Entscheiden konfrontiert und auch davon abhängig. Z.B. betreffend Gemeindefinanzen, Leistungsauftrag, Pflegefinanzierung, Ausbildungsverpflichtung u.a.m.

 

Ich möchte meine vielfältigen Erfahrungen bei der Weiterentwicklung von Ebikon einbringen. Ich bin in Ebikon überparteilich gut vernetzt. Über die Tätigkeit als Leiterin des Zentrums Höchweid stehe ich im Alltag mit den unterschiedlichsten Menschen und Interessensvertreten in Kontakt: mit hochaltrigen, pflegeabhängigen Menschen, Mitarbeitenden, Lernenden, der Gemeindeverwaltung, dem örtlichen Gewerbe und Vereinen. Als Mutter und Pflegemama kenne ich zudem die Anliegen und Sorgen von Familien und weniger Privilegierten.

 

Ich denke sozial, handle wirtschaftlich und bin konstruktiv im Prozess. So leite ich das Zentrum Höchweid und so möchte ich mich als Gemeinderätin einbringen. Ich setze mich für eine konstruktive Sachpolitik ein, höre die Interessensgruppen an und beziehe deren Anliegen in die Meinungsbildung mit ein.

 

Sollte ich gewählt werden, müsste ich wegen der Unvereinbarkeit meine Tätigkeit als Leiterin des Zentrums Höchweid aufgeben. Ich leite das Zentrum Höchweid seit 9 Jahren mit Freude und Engagement, daher war es nicht ganz einfach mich für eine Nomination zu entscheiden. Nach diesem Prozess spüre ich aber richtig Lust für einen Neuanfang, der mir mehr Zeit für die Politik und das Privatleben zulassen würde. 

 

Nach allgemeiner Usanz wird bei der Verteilung der Ressorts nach dem Anciennitätsprinzip vorgegangen. Daher kann ich mir grundsätzlich jedes Ressort vorstellen. Mit meiner langjährigen Führungserfahrung, als Mitglied der Geschäftsleitung der Gemeinde Ebikon und als Kantonsrätin und meiner breiten Vernetzung, bringe ich die erforderlichen Voraussetzungen für ein solches Amt mit, müsste mich aber in jedes Ressort fundiert einarbeiten.

 

Auf Grund des beruflichen Werdegangs stehen mir sozial- und gesundheitspolitische Themen nahe, ich war aber auch über einige Jahre in der Planungs- und Umwelt- und Energiekommission tätig und als Familienfrau und Berufsbildnerin, bzw. Betriebsleiterin sind mir Bildungsthemen nicht ganz fremd. 

 

Ich bin ein ambitionierter Mensch, der nach vorne schaut, gerne mitredet und mitgestaltet. Ich spüre als Bürgerin und Politikerin einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung, was mich in der Kandidatur bestärkt. Mit dem Wissen, dass ich bei einer Nichtwahl weiterhin einen tollen Beruf ausüben werde, kann ich mit der Kandidatur nur gewinnen.


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Marieanne Wimmer-Lötscher

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